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Die Glocknerrunde September 2008

Die Glocknerrunde ist eine mehrtägige, hochalpine und landschaftlich großartige Bergwanderung von Hütte zu Hütte.Sie verläuft auf meist gut markierten, aber stellenweise schmalen und felsigen Steigungen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.Nur bei guten Wetterverhältnissen ratsam, besondere Vorsicht ist bei Altschneefeldern geboten. Im Aufstieg sind 5.300 Höhenmeter und im Abstieg 6.200 Höhenmeter zu bewältigen.

 Samstag       30.08.08    Anreise

09.15 Uhr

Ankunft München Airport   Uhr Holli einsammeln

 13.00 Uhr

Wir fahren über Bad Reichenhall und machen Rast auf der Terrasse Hotel Meran bei leckerem Kuchen.

 14.30 Uhr

Ankunft in Bruck ( südl. Zell am See )

Hotel Lukashansl Tel. 043 6545 7458

 15.10 Uhr

kleine Wanderung vom Hotel zur Taxalm 1000 m.

 

Höhenmeter

 Aufstieg         232 m

Abstieg          232 m

   Gehzeit 2 Stunden

 

 

Sonntag       31.08.08        1. Wandertag  

Abmarsch 08.40 Uhr

vom Kesselfall zur Rudolfshütte

Wir fahren mit dem PKW  Uhr zum Kesselfall-Alpenhaus. Hier gibt es ein Parkhaus wo wir das Auto kostenfrei abstellen können. Hier ist auch die Zahlstelle für die Kombifahrt Bus -> Schrägaufzug -> Bus. Wir fahren zunächst mit dem Bus zur Station des Schrägaufzuges auf 1209 m. Dieser Aufzug bringt uns auf 1640 m zur Station  Lärchenwand Wir steigen um in den Bus der uns zur Endstation Heidnische Kirche am Stausee Mooserboden auf 2051 m bringt.

10.00 Uhr

Ab jetzt geht es zu Fuß weiter. Wir überqueren die beiden Dammkronen des Mooserboden-Stausees. Anschließend folgen wir dem Weg  Nr 717, bis zu einem Abzweig der zur Oberwalderhütte ( Gletschertour ) führt. Wir halten uns rechts entlang des Stausees und folgen dem Weg 716 der uns unschwierig am südöstlichen Ufer entlang, bis zum Talschluß führt. Der Weg führt uns weiter, zunächst flach dann in Kehren über einen markanten Möränenrücken

 11.37 Uhr

Wir haben die erste Höhe von 2187 m erreicht und legen eine Rast ein, bevor wirdann der 1850er Moräne hoch über dem weiten Becken der Wintergasse folgen. Vor dem Kapruner Törl das Gelände recht steil und mit teilweise losen Steinplatten durchsetzt.

.13.40 Uhr

Wir erreichen das Kapruner Törl, 2639 m und legen erneut eine Rast ein.Weiter geht es auf eine gut angelegten Steig ins Übelkar, welcher uns sehr nahe an das mit Schutt bedeckte Torkees heranführt. Nach Überquerung einer kleinen Holzbrücke, geht es anschließend durch den Vorderen Eisbichl etwas steiler hinunter bis wir den Gletscherbach des Ödenwinkelkeeses erreichen.

 15.00 Uhr

Rast am Gletscherbach. Wir überqueren den Gletscherbach über den Gausmöselsteg und gehen die ersten 150 m  auf relativ flachem Gelände bis wir eine Wegegabelung erreichen. Hier hat man die Möglichkeit die weniger anstrengende aber zeitlich länger dauernde Variante über den hinteren Schafbichl zu wählen. Wir entscheiden uns für die kürzere Variante. Sie führt durch steiles mit Seil und einer Eisenleiter versichertes Gelände, ist aber ohne große Schwierigkeiten zu gehen. 

17.15 Uhr

Wir erreichen die Rudolfshütte Es wird schnell klar warum es Hotel Rudolfshüte heißt. Ein gewaltiges Bauwerk ohne  Hüttencharakter. Einfach ein Hotel mit viel Annehmlichkeiten, Wellnessbereich  und Schwimmbad.

 

Höhenmeter

Aufstieg   712 m

Abstieg    452 m

      Gehzeit des Tages  7 ¼ Stunden             

 

 

Montag         01.09.08        2. Wandertag 

Abmarsch 08.10 Uhr

von der Rudolfshütte zur Sudetendeutschenhütte

Wir gehen von der Rudolfshütte auf dem Weg Nr 711 zum Weißsee und zum Kalser Tauern hinauf, 2515m. Diese Etappe ist ohne große Schwierigkeiten zu laufen.

 09.05 Uhr

Wir legen eine Rast ein

Vom Kalser Tauern steigen wir zunächst flach dann steiler in Kehren zum Tauernbrünnl ( Erdinger Eck ) 2245 m ab.

09.55 Uhr

wir erreichen den Tauernboden und nutzen den Bachlauf des Seebachs um uns zu erfrischen. Der Weg verzweigt sich vor dem Seebach. Wir halten uns rechts und gehen weiter auf dem anspruchsvollen Silesia-Höhenweg. Weg Nr. 517. Der Weg steigt kontinuierlich an, ist aber ohne große Anstrengungen zu laufen. Es gibt einen herrlichen Blick zum gegenüberliegenden Eiskögele 3425 m, und dem Großglockner 3798 m.

10.45 Uhr

Wir rasten auf einer Höhe von ca. 2390 m und genießen den Ausblick auf die gegenüberliegenden Gipfel und Gletscher. Im weiteren Verlauf zweigen wir vor dem Spinevitrolkopf rechts ab. Es geht weiter unterhalb  des Lucknerkogel und dem Großen Muntanitz zur Muntanitzschneid.

 13.46 Uhr

Wir rasten auf der Muntanitzschneid. Nach der Rast steigen wir in den Muntanitztrog hinab (Einmündung Weg Nr 514). Rechts weiter durch die Ploiwand und zum Gradötzsattel 2.826 m. Kurz vor dem Sattel erreicht uns schlecht Wetter. Temperatursturz Gewitter und Hagel machen es nötig, das wir uns entsprechen in Wetterschutz verpacken.

 15.26 Uhr

Wir erreichen den dem Gradötzsattel 2826 m und machen eine kurze Pause. Da die Wetterlage sich nicht bessert, entschließen wir uns zügig weiter zu gehen. Zunächst steigen wir steil in das Moränengelände vor dem Gradötzkees herab und halten uns rechts des Gletschersees,  bis wir auf den Abzweig der zur Blauspitze und der Kalser Höhe treffen. Wir bleiben rechts und nach einem kurzen Anstieg über die ehemalige Seitenmöräne des Gradötzkees kommt die Hütte in Sicht. Nun sind es noch knapp 10 Minuten bis zur Sudetendeutschen Hütte

 17.15 Uhr

Wir erreichen nach 9 Stunden 5 Minuten Wanderzeit die Hütte und sind froh, die Regenkleidung abzulegen.

 Höhenmeter

Aufstieg   785 m

Abstieg    440 m

 Gehzeit ca. 9 Stunden 5 Minuten

 

 

Dienstag       02.09.08        3. Wandertag 

Abmarsch  07.55 Uhr

von der Sudetendeutschenhütte nach Kals zum Gasthof Ködnitzhof

Nun geht es auf dem Sudetendeutschen Höhenweg Nr. 502 wieder zurück, bei der zweiten Abzweigung nach rechts, durch das Stellachkar unter dem Gradötz und zur engen Dürrenfeldscharte hinauf (Seilsicherung). Zunächst sieht der Weg zur Scharte sehr schwierig aus. Im Anstieg hat er sich aber als gut gehbar gezeigt.

 09.00 Uhr

Wir erreichen die Dürenfeldscharte 2833 m. Nun geht es in steilen Kehren ins karge Dürrenfeld hinab. Es folgt die lange Querung der steilen, von Rinnen durchfurchten Grashänge unter dem Tschadinhörndl bis zum Hohen Tor 2.477m.

 10.00 Uhr

Wir erreichen das Hohe Tor 2477 m und legen eine Rast ein. Am Hohen Tor treffen drei Wege zusammen. Dem Aussig Teplitzer-Weg Nr. 516, durch die Nordhänge und unter dem weißem Kopf und der Blauspitze. Links zum Knappenloch hinab und ins Skigebiet der Ganotzalm. Links zur Kapelle am Ganotzegg. Weiter zum Gasthaus Glocknerblick und nach Großdorf ins Kalser Tal hinab.  Oder den Weg über die Pahalm zur Kereralm  nach Großdorf und Kals.Das wäre sicherlich der beste Weg gewesen. Wir entscheiden uns für den Weg unterhalb des Weißen Kopf in Richtung Kalser Höhe. Der Weg den wir wählten führt uns zunächst über Grashänge leicht abwärts auf 2350 m und südl. unterhalb des Weißen Kopfs. An einer Stelle verpassen wir den Übergang über einen Sattel zum Restaurant und Bergstation Blauspitze. Es lag an einer Stelle ein abgerottetes Schild mit Hinweis zum Matreier Törl. Leider war die Richtung nicht ersichtlich. Später hat sich herausgestellt wir hätten an dieser Stelle den Sattel überqueren müssen. Wir entschieden uns auf der Höhe über einen Trampelpfad  auf gleicher Höhe südl. weiter zu gehen. Dieser Pad stellt sich später als Trampelpfad einiger Almrinder heraus.  Als wir dies entdecken, war es zu spät für Umkehr. Nun passierte das was wir eigentlich nie wollten. Einen Aufstieg im steilen Grashang, von 2300 m auf 2500 m. Wir steigen auf und treffen auf den Weg zum Matreier Törl 2207 m.

 12.20 Uhr

Wir erreichen das Matreier Törl 2207 m und legen eine ausgiebige Rast nach der Anstrengung ein.

 13.10 Uhr

Der weitere Weg führt uns direkt zunächst über Grashang später in Kehren durch den Wald, auf einen Wirtschaftsweg der nach Kals Ortsteil Ködnitz führt. 

14.15

Wir kommen im Gasthof Ködnitzhof an. Die Wirtin begrüßt uns mit einem Obstler.

  Höhenmeter

Aufstieg      565 m

Abstieg    1174 m

Gehzeit ca. 6 Stunden 50 Minuten

 

 

Mittwoch      03.09.08        4. Wandertag 

Abmarsch 08.00 Uhr

vom Gasthof Ködnitzhof zur Glorerhütte

Wir wandern zunächst in den Kalser Ortsteil Glor. Nach den Häusern rechts abzweigen und en Ködnitzbach übersetzen. Dann folgen wir dem Forstweg, der in einer Linkskurve aufwärts führt. Nach 150 m treffen wir auf den Wegweiser Lesachriegel. Auf dem gut ausgetretenen Steig erst in Falllinie, dann in Serpentinen aufwärts.

 09.15 Uhr

Wir erreichen Glorer Garten-Alm 1886 m und legen nach unseren 560 Höhenmetern eine Rast ein. Nun geht es noch ein kleines Stück bergauf bis wir an eine kleine Hütte kommen die zum Gasthof Ködnitzhof gehört .Hier halten wir uns links und folgen den Weg in Richtung Tschadinalm, die nicht bewirtschaftet ist  Wir laufen zunächst in gleicher Höhe um dann in einem Bachlauf ca. 50 m ansteigend in dem wir dann links abbiegen und  weiter  in Richtung Tschadninalm gehen. Unterhalb der Schörleitenspitze gibt es auf ca. 2300 m direkt am Weg eine Bank, von der aus man einen wunderbaren Blick zum Großglockner hat.

 11.00 Uhr

Wir legen an dieser Bank eine kurze Rast ein.  Im weiteren Wegeverlauf kommen wir an einem Abzweig der zum Bösen Weibl führt. Mit bösen Weibl’n haben wir in diesem Urlaub nichts am Hut. Wir halten uns also links folgend über die Mähder der Tschadinalm zum Peischlachbach. Nach Kurzem Abstieg und gegenüberliegendem Aufstieg ist der Bach überquert. Nun geht es leicht ansteigend aufwärts zum Peischlachtörl.

 13.40 Uhr

Wir erreichen das Peitschlach-Törl 2484 m und rasten. Der Wind hat zugenommen und weht stark stürmisch bei einer Temperatur von ca. 9 Grad. Dazu gibt es Sonnenschein. Ab Törl gibt es zwei Möglichkeiten in Richtung Glorer-Hütte. Den Bergsteig über den Kastenegg 2821 m oder den Wiener Höhenweg. Wir entscheiden uns für den Wiener Höhenweg und umlaufen westl. den Kastenegg. Der Weg steigt in westlicher Richtung durch Graslandschaft bis auf 2650 m an. Dann folgt ein Richtungswechsel in östlicher Richtung und es geht fast nur  durch Blockkar. Da kommen ein schon Zweifel ob der Weg über den Kastenegg nicht besser gewesen wäre.

 15.10 Uhr

Ankunft auf der Glorer Hütte 2642 m, Da wir hier ausgiebig rasten wollten und der Weg zur Salmhütte noch knapp 1,5 Stunden dauert, entschließen wir uns auf der Glorerhütte zu bleiben. Das Hüttenteam ist so freundlich die Salmhütte zu informieren dass wir dort heute nicht übernachten.

  Höhenmeter

Aufstieg   1417  m

Abstieg       100 m

Gehzeit ca. 7 Stunden 10 Minuten

 

  

Donnerstag   04.09.08      5. Wandertag 

Abmarsch 08.10 Uhr

von der Glorerhütte zum Glocknerhaus

 Wir sind gestern Abend auf der Glorer-Hütte sehr verwöhnt worden. Freundlichkeit  des Hüttenpersonals speziell des Kochs, die gereichten Speisen und das Lunchpaket heute Morgen für die Strecke sind mindestens 5 Sterne Wert.  Eine Hütte die sehr zu empfehlen ist. Hier passt alles.

 08.15 Uhr

Das Wetter hat sich sehr verschlechtert. Die Glorer-Hütte liegt in den Wolken. Laut Hüttenwirt ist Regenwetter angesagt. Wir sollten es uns überlegen, den Abschnitt Salmhütte zur Stockertscharte zum Glocknerhaus zu gehen. An der Scharte kommt es bei schlechtem Wetter zu Steinschlägen. Auch sei die Sicht heute schlecht. Der bessere Weg sei durch das Leitertal um die Stokertscharte herum. Wir folgen seinem Rat. Wir steigen über den Weg 714 zunächst bis zur Berger Ochsnerhütte 2170 m ab.

 09.30

Eine Kleine Rast an der Hütte. Weiter geht es dem Leitbach folgend. Der gewählte Weg durch das Leitertal hat Klammcharakter und ist sicher eine gute Wahl gewesen. Auf 1860 m gabelt sich der Weg. Es geht einmal nach Heiligenblut oder über den Arnoweg zum Glocknerhaus.

 10.25 Uhr

Wir rasten am Bach und beginnen anschließend mit dem Aufstieg in Richtung Margaritzenstausee. Der Weg führt ständig ansteigend durch Waldgebiet und ist teilweise sehr aufgeweicht. Kurz vor der Staumauer  treffen wir auf  den Weg der von der Stockertscharte kommt.  Nach Überquerung der Staumauer hat man die Möglichkeit im Grashang und Zickzackkurs zum Glocknerhaus aufzusteigen. Wir entscheiden uns für den Versorgungsweg, der etwas länger dauert.

 12.15 Uhr

Wir kommen auf dem Glocknerhaus an.Es zeigt sich schnell dass hier mehr Durchgangsgastronomie als Hüttenwirtschaft stattfindet.  Man lässt uns zunächst einmal stehen und kümmert sich um die Speisegäste. Nach einer Weile zeigt man uns den Schuhraum und wieder etwas später findet sich ein Mitarbeiter, der uns zum Lager führt.  Der Trend sich Zeit zu lassen, hält auch an als wir zunächst Getränke,  aber keine Speisen bestellen. Die um 14.00  Uhr gestellte Frage nach der Speisenfolge zum Abendessen wurde uns erst nach mehrfachen Nachfragen um ca. 17.45 Uhr beantwortet. Der Glockner zeigt seine Pasterze an diesem Tag nicht. Er ist Wolkenverhangen. Es ist sehr stürmisch und Wetterbesserung ist nicht in Sicht.

Höhenmeter

Aufstieg   264  m

Abstieg     774 m

 Gehzeit ca. 4 Stunden

 

 

Freitag          05.09.08        5. Wandertag 

Abmarsch 07.35 Uhr

vom Glocknerhaus über die Pfandlscharte nach Fusch zum Hotel Römerhof

Der Himmel ist heute Morgen immer noch sehr bedeckt. Der Gletscherstrom zeigt sich uns auch heute Morgen nicht. Vom Glocknerhaus geht es recht steil los. Wir steigen auf dem Klagenfurter Jubiläumsweg Nr. 702 steil bis auf eine Höhe von 2500 m  auf.  Der Fön hat heute kräftig zugelegt. Die Außentemperatur beträgt nur 5 Grad .bei dem kräftigem Sturm kommt es uns vor, wie Minus 5 Grad. Wir rasten kurz um uns etwas wärmer einzupacken.  Es geht weiter bis zu einer steiler abbrechenden Hangstufe. Nach Überquerung geht es durch das ehemalige Gletscherbecken des südl. Pfandlschartenkees.

 09.35 Uhr

Nach kurzem Anstieg erreichen wir die Pfandlscharte 2663 m. Da wir uns durch den starken Sturm kaum auf den Beinen halten können, entschließen wir uns zügig in Richtung Ferleitental abzusteigen und später eine Rast einzulegen. Der Abstieg führt  uns links vom Nördlichen Pfandlschartenkees über  ein Schneefeld und Geröll zum Späherbrünnl hinab  Das Schneefeld überquerten wir im oberen Bereich und versuchten dann im Randbereich vorwärts zu kommen. Der gekennzeichnete Pfad war nicht zu erkennen. Wir steigen immer wieder etwas höher, um festen Boden unter den Füssen zu bekommen. Es ist eine einzige Rutschpartie auf Geröll und Mergelboden. Ein Rückweg auf das  Schneefeld  ist kaum möglich, da es eine tiefe Abbruchkante an der Seite gibt. Es wäre wohl besser gewesen, hätten wir am Schneefeldanfang die Grödeln angeschnallt und wären über das Schneefeld gelaufen. Im Späherbrünnl angekommen folgen wir dem Gletscherbachlauf, den wir weiter unten auf ca. 2300 m queren. In Kehren geht es nun auf der östl. Seite des Baches über den Oberen und Unteren Pfandlboden zur Tauernalm 1522m abwärts. Dieser Teil des zurück gelegten Weges war sehr schlecht hergestellt. Er führte im Zickzackkurs über Weideböden. Unklar markiert, da man die alten Stein-Markierungen grau gemalt und neue Markierungen in Form von Holzpfählen gesetzt hatte. Diese Pfähle waren weit auseinander. Wegebauer die wir auf dem Abstieg trafen fragten wir, warum die noch guten Markierungen übermalten? Antwort: weil es die Obrigkeit so wolle. Na denn.. Auf dem Fahrweg  steigen  wir bis zum Tauernboden ab. Das Wetter ist sehr schön geworden. Strahlend blauer Himmel und über 20 Grad. Im Tal von Wind nichts zu merken.  Neben dem Pfiffmoos und entlang der Fuscher Ache gelangen wir zum Tauerngasthof in Ferleiten.

14.10 Uhr

Wir kommen  in Ferleiten an  und  entschließen uns für die Strecke Ferleiten / Fusch den Bus zu nehmen. Da der Bus fährt  erst um 16.00 Uhr fahrt,  bleibt uns noch genug Zeit für eine ausgiebige Rast.

 16.30 Uhr

Ankunft Hotel Römerhof

 Höhenmeter

Aufstieg      531 m

Abstieg     1512 m

 Gehzeit ca. 9 Stunden 10 Minuten

 

 

Samstag       06.09.08        6. Wandertag

Abmarsch 8.00 Uhr

vom Hotel Römerhof über die Gleiwitzerhütte nach Kaprun

Es ist ein wunderbarer sonniger Tag. Wir gehen von Fusch aus auf dem Weg Nr 725 nach Süden. Bald rechts abzweigend und durch Waldhänge südlich des Hizbach's zur gleichnamigen Alm hinauf.  

10.00 Uhr

Auf der Alm legen wir eine Rast ein und lernen den Enkel und Freunde des Almwirtes kennen. Nach der Rast beginnen wir mit dem Aufstieg zur Gleiwitzer-Hütte Es geht  in vielen Kehren bis zur  Hütte 2.147m.

 11.40 Uhr

Wir erreichen die Gleiwitzer-Hütte und genießen bei strahlendem Sonnenschein den Ausblick. Anfängliche Zweifel ob man diese Hütte am letzten Wandertag anlaufen muss, sind bei dieser Wetterlage komplett ausgeräumt.Nach ausgiebiger Rast folgen wir dem Weg Nr. 723 nach Norden zur ersten Gabelung.  Es geht in Kehren die von der Hütte aus bereits zu sehen waren,  ca. 150 m aufwärts um unter dem Rettenzink auf den Weg zu kommen, der uns in gleicher Höhe zur Brandlscharte 2371 m führt. 

 13.22 Uhr

Wir sind auf der Brandscharte2371 m  angekommen. Die Scharte ist begrünt und bietet einen wunderbaren Ausblick zum gegenüberliegendem Kitzsteinhorn und dem Schmiedingerkees. Der Abstieg führt jenseits gegen den Rosskopf über sehr steile Grashänge hinunter. Ab dem Rosskopf geht es durch ein Waldgebiet in dem sehr viele Bäume gefällt und brach liegen gelassen wurden. Dies muss wohl dem Lawinenschutz dienen und sieht gespenstisch aus. Es folgt der Abstieg  in den Schwarzbachgraben und zum Parkplatz der Gletscherbahn Kaprun auf 911m. Von dort fährt der letzte Bus um 16.50 Uhr.

 16.25 Uhr

Der Parkplatz an der Gletscherbahn ist erreicht. Es sieht hier gespenstisch aus, da man auf die   stillgelegte  Kitzsteinhornbahn blickt Ich bleibe mit dem Gepäck dort, mein Wanderfreund Günni fährt mit dem Bus zum Kesselfall um das Auto zu holen. Anschließend fahren wir nach Bruck zur letzten Übernachtung im Hotel Lukashansl.

Höhenmeter

Aufstieg      1545 m

Abstieg       1460 m

 Gehzeit ca.8, 5 Stunden 

 

8. Tag  Sonntag  07.09.08

Abfahrt in Bruck 10.00 Uhr

 Rückfahrt nach München  

Abflug München LH 050 14.40 Uhr  Ankunft Hamburg  15.55 Uhr

 

    Gesamt Höhenmeter der Woche:                 Aufstieg    6235 Hm

                                                                        Abstieg      6144 Hm

        Zu Fuß zurückgelegte Strecke:                                  85,9 Km

                                                  Zeit:                          55 Std. 10 Min. 

 

 

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Copyright © 2009 Holger Volstorf,  Stand 11. Jan 2009

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